D-Star Interface DV-Dongle

DV-Dongle

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DV-Dongle

DV-DONGLE: D-STAR Betrieb mit dem PC

Was ist denn D-STAR?
D-STAR steht für 'Digital Smart Technologies for Amateur Radio' und ist ein von der Japan Amateur Radio League entwickeltes digitales Übertragungsverfahren. Es überträgt Sprachdaten mit einer hocheffizienten Audiokompression. Da die Spezifikationen offengelegt und dokumentiert wurden, entspricht die Übertragung den rechtlichen Erfordernissen der "VO Funk". Mit D-STAR ist es möglich, Sprachdaten direkt über Funk oder weltweit gemischt über Funk und Internet zu übertragen. Benötigt werden entsprechend ausgerüstete Funkgeräte, z.B. ICOM IC-E91 mit UT-121, IC-92 oder IC-E2820 mit UT-123.

D-STAR Betrieb geht aber auch ohne spezielles Funkgerät: an einen USB-Port angeschlossen, kann man sich mit dem DV-DONGLE über PC und Soundkarte in den Datenstrom eines D-Star-Gateways einbuchen und so die Audio-Übertragungen des D-STAR Netzes im Handumdrehen dekodieren, Funkkon-takte online verfolgen und QSOs führen. Zusätzlich ist nur ein an die Soundkarte anzuschließendes einfaches PC-Headset erforderlich (Hörer/Mikrofon), PTT-Steuerung erfolgt mit der Maus auf dem Bildschirm.

Das DV-Dongle besteht aus der Hardware mit integriertem Codec-Chipsatz und einer zugehörigen DV-Tool-Applikationssoftware. Diese lässt sich auf Rechnern mit Microsoft Windows XP/Vista, Mac OS X Leopard und unter vielen Linux-Distributionen betreiben.

Hardwarevoraussetzungen
Das DV-Dongle ist ein anspruchsvolles Echtzeit-Modul. Es benötigt 230 Kbps Datenübertragungskapazität zum Rechner (USB 2.0) und eine schnelle CPU (ab 2 GHz, min. 512 MB RAM), um ordentlich zu funktionieren. Es wird empfohlen, alle CPU-intensiven Anwendungen für den Dongle-Betrieb zu schließen.

DV-Dongle Applikation

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DF2SS schreibt:

Bei mir läuft DV-Dongle auf einem 600 MHz-Notebook mit USB 1.1 unter Windows 2000. Das Notebook hat allerdings den Autostart und die Dienste ausgemistet... unter XP wird es mit so einem Rechner vermutlich nicht gehen, und keine Garantie daß es auf anderen lahmen Notebooks auch geht!

Die Software muß auf der C-Partition installiert werden, Vorsicht bei Multiboot-Systemen!

Die Installation ist bei www.dvdongle.com beschrieben, zusätzliche Hinweise:

Nach Programmstart muß oben zunächst die im Gerätemanager gefundene COM-Schnittstelle eingetragen werden sowie unten das eigene Rufzeichen.

Wenn der Audio Loopback-Test funktioniert kanns losgehen.
Für den ersten Test empfiehlt es sich, sich mit einer Gegenstation auf dem heimischen Gateway zu verabreden. Gateway aus der dropdown-Liste auswählen, 'connect to gateway' anklicken, START anklicken, wenn man dann noch PTT anklickt ( während der Sendung festhalten oder LOCK aktivieren), sollte man über den Digi zu hören sein.

Achtung, die Gegenstationen müssen den gewünschten Digi als Gateway eintragen, sonst wird deren Signal nicht ins Internet übertragen!

Also: RPT1: DB0WIM B <-- der übliche Eintrag
RPT2: DB0WIM G <-- der Eintrag für den Gateway.

Viel Spaß!

Bitte nicht wundern, in die vier Felder unten (MYCALL, URCALL, RPT1, RPT2) kann der Benutzer nichts eintragen. Die Software zeigt dort bei vorhandener Verbindung das routing an. Damit weiß man jetzt, daß gezielte Rufe nicht möglich sind, nur 'cq'-Rufe. Man muß sich auch klarmachen, daß das Signal vom Dongle nur dann auf den Digi übertragen werden kann, wenn dieser nicht belegt ist (logisch). Wenn der Digi aber mit einem LokalQSO belegt ist und die user haben den Gateway-Eintrag nicht gemacht, ist das LokalQSO im web nicht zu hören... der Dongle-Besitzer weiß dann also nicht, daß der Digi belegt ist...