IC-7600

In der Tradition der Transceiver IC-7800/IC-7700 bietet Icom den neuen IC-7600 an. Der Empfänger ist als Doppel-Superhet mit ZF-DSP aufgebaut und bietet damit ein ausgezeichnetes Großsignalverhalten. Icom gibt hier einen Dynamikbereich von 104dB und den IP 3. Ordnung mit +30dBm an. Mit zwei 32-Bit DSPs ausgestattet bietet der Transceiver zwei AGC Regelschleifen, einmal analog, einmal digital. Dadurch ergibt sich eine immer bestens ausgesteuerte Empfangsregelung.

Drei schaltbare Roofingfilter (15, 6 und 3 kHz) sorgen für hervorragende Trennschärfe vor allem bei SSB und CW. Die weiteren ZF-Filter sind wie üblich frei einstellbar, die Rechenleistung der DSPs macht es möglich. Je Betriebsart sind drei Filter programmierbar. Die doppelte ZF-Shift (IF Passband) sorgt für eine schelle Feineinstellung während des Betriebes.

Der IC-7600 bietet die Möglichkeit zwei Frequenzen gleichzeitig zu empfangen (innerhalb eines Bandes, Dualwatch-Funktion). Damit ist es möglich mit dem einen VFO im Pile-Up zu hören und mit anderen auf der Frequenz der DX-Station. Unerlässlich für schnelle DX-Jagd.

Die leistungsfähigen DSPs des Transceiver bieten natürlich noch weitaus mehr Funktionen: zum Beispiel eine wirksame Rauschunterdrückung, einen sehr effktiven Noise-Blanker, automatisch oder manuell einstellbare Notchfilter mit drei wählbaren Bandbreiten, Sprachspeicher für Empfang und Sendung uvm. Standardmässig ist der IC-7600 mit einem hochstabilen TCXO (temperaturgeregelter Quarzoszillator) ausgestattet, die Genauigkeit beträgt ±0.5ppm und ermöglicht perfekten Betrieb auch bei PSK31, RTTY und anderen digitalen Betriebsarten.

Das informative und große (5.8") Farbdisplay bietet einen großen Ablesewinkel und ist erstmals mit einer langlebigen LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Das Multifunktionsmeter zeigt nicht nur die Sendeleistung (max. 100W) an, sondern auch Stromaufnahme und Temperatur der Endstufe, SWR, ALC-Pegel, Kompressionslevel usw.

Für den RTTY- und PSK31-Betrieb kann eine USB-Tastatur direkt am IC-7600 angeschlossen werden. So wird der Betrieb in den beliebtesten Digitalmodes auch ohne Computer möglich. Eine weitere USB-Schnittstelle auf der Rückseite ist für den Anschluß zum Computer gedacht und bietet neben den üblichen Fernsteuerfunktionen auch die Audio-Daten an. Dadurch wird die Zusammenarbeit zwischen Computer und Transceiver wesentlich vereinfacht.

Viele weitere Verbesserungen wie die wählbare Endstufentastung per Relais oder FET, frei programmierbare Bandgrenzen, eine solide 100W-FET Endstufe uvm. machen den IC-7600 zum perfekten Kurzwellentransceiver für den ambitionierten Funkamateur, wie immer in bester Icom-Qualität.

Im Lieferumfang ist ein Handbuch, ein Handmikrofon HM-36, ein Tragegriff MB-121, ein DC-Kabel sowie Ersatzsicherungen und div. Kleinteile enthalten.

Best. Nr.
IC-7600   3549.00 € Kaufen
99FREQ Frequenzerweiterung Bitte Hinweis beachten! 25.00 € Kaufen
Preis inkl. MwSt. zzgl Versandkosten

Zubehör IC-7600

Best. Nr.
AH-2B Mobilantenne mit Fuß 399.00 € Kaufen
AH-4 KW+6m Automatischer Antennentuner (3,5-54 Mhz) 439.00 € Kaufen
CT-17 CI-V Pegelkonverter 99.00 € Kaufen
HM-36 Handmikrofon 56.50 € Kaufen
SM-30 Tischmikrofon 159.00 € Kaufen
SM-50 Tischmikrofon 269.00 € Kaufen
SP-23I Icom Lautsprecher SP-23 265.00 € Kaufen
PHITS-I23 Phonema Dämm-Kit für Icom SP-23I 39.00 € Kaufen Neu
DC-CABLE-HF4 DC-Kabel mit Sicherungen (ähnlich OPC-1457) 21.90 € Kaufen
42914.I-TUN Stecker für Icom 'Tuner'-Buchse 9.50 € Kaufen
RS-BA1 Fernsteuer Software 79.90 € Kaufen
RC-28 Fernbedienungseinheit 215.00 € Kaufen
PS-126 25A Schaltnetzteil von ICOM 445.00 € Kaufen Neu
DC-IC7600 Staubschutz für IC-7600 39.00 € Kaufen Neu
Preis inkl. MwSt. zzgl Versandkosten
Staubschutzhaube Staubschutzhaube
PHITS-I23 Phonema Dämm-Kit

Icom RS-BA1 Fernsteuer-Software

Dieser Transceiver kann mit der RS-BA1 Software über das Internet oder über ein lokales Netz fernbedient werden. Ausführlichere Informatonen zu RS-BA1.

Best. Nr.
RS-BA1 Fernsteuer Software 79.90 € Kaufen
RC-28 Remote Control Unit 215.00 € Kaufen
Preis inkl. MwSt. zzgl Versandkosten

Eine Übersicht der Icom Tischlautsprecher (mit Bildern) finden Sie bei den Lautsprechern. Genau zum IC-7600 in der Gehäusehöhe und -farbe passend ist der SP-23.

Icom Tischmikrofone

Icom SM-30
Elegantes, kleineres Schwanenhals-Tischmikrofon mit Electret-Kapsel für alle Icom Transceiver mit 8pol., runder Buchse (Foster-Buchse). Fuß mit Taster für PTT und PTT-Verriegelung. Der Mikrofonpegel ist über einen kleinen Drehregler auf der Unterseite des Fußes einstellbar, dort befindet sich ebenfalls ein kleiner Schiebeschalter für die Tiefenabsenkung (Low Cut). Das Mikrofon ist in der Neigung und der Höhe über den Schwanenhals sehr flexibel verstellbar, das ca. 1m lange, gerade Anschlußkabel ist im Lieferumfang enthalten.

Best. Nr.
SM-30 Icom Tischmikrofon SM-30 159.00 € Kaufen
Preis inkl. MwSt. zzgl Versandkosten

Icom SM-50
Großes Schwanenhals-Tischmikrofon mit Electret-Kapsel für alle Icom Transceiver mit 8pol., runder Buchse (Foster-Buchse). Großer Fuß mit Taster für 'Low Cut' (Tiefenabsenkung), PTT und PTT-Verriegelung, sowie Taster für Up und Down (wirkt auf Speicher und Frequenz, Funktion abhängig vom Transceiver). Das Mikrofon ist in der Neigung und der Höhe über den Schwanenhals sehr flexibel verstellbar, das ca. 1m lange, gerade Anschlußkabel ist im Lieferumfang enthalten.

Best. Nr.
SM-50 Icom Tischmikrofon SM-50 269.00 € Kaufen
Preis inkl. MwSt. zzgl Versandkosten
Erste Eindrücke vom IC-7600 - weitaus mehr als ein aufgemotzter IC-756Pro3

Am Freitag, den 20. März habe ich mal ein wenig mit dem ersten 7600 im Laden gespielt. Zunächst kam mir das Gerät 'nur' wie ein anders verpackter IC-756Pro3 vor, dann habe ich aber doch so nach und nach die wichtigsten Unterschiede entdeckt…
  • Zusätzliches APF (Audio Peak Filter) wie beim IC-7700. Äusserst effektiv und sehr nützlich, vor allem in Telegrafie. Das alleine wäre schon ein Grund vom Pro3 umzusteigen.
  • Der RX ist als Doppelsuper ausgeführt (Pro3 = Dreifachsuper), also eine Mischerstufe weniger um das Signal nachteilig zu beeinflussen. Einen Unterschied zum Pro3 wird man hier im täglichen Betrieb nur an großen Antennen und unter bestimmten Bedingungen (volles Band, Contest usw.) bemerken. Ich mache später nochmal einen direkten Vergleichstest mit meinem Pro3.
  • Die drei Roofingfilter (15, 6 und 3 kHz) sind nicht vom Benutzer wählbar, sondern werden in Abhängigkeit von der Betriebsart automatisch vorgegeben sind selbstverständlich vom Anwender auswählbar, ich hatte das beim ersten Test nur nicht gleich gefunden...
  • Das S-Meter ist ins Display gewandert, der Pro3 hatte noch ein traditionelles Instrument. Das ist ok, von der Dynamik usw. ist das nahezu perfekt gelöst. Leider ist das Display etwas pixelig bzw. die Farbwahl etwas ungeschickt. Hier könnte ein Softwareupdate helfen.
  • Bandscope wie beim großen Bruder IC-7700/7800 umschaltbar auf "gesamtes Band" oder "Betriebsfrequenz ± n kHz" wie beim Pro3. Nettes Feature um schnell mal einen Überblick übers ganze Band zu bekommen. Neu ist auch die Möglichkeit die Scopeanzeige auf absolute Frequenzanzeige (anstatt ± x kHz) umzustellen.
  • Frei programmierbare Bandgrenzen, auf Wunsch auch autom. TX-Abschaltung ausserhalb dieser Grenzen. Hilfreich um sich im Contest freiwillig auf die IARU-Bandbereiche zu beschränken. Oder für Lizenzklassen mit eingeschränkten Bandbereichen.
  • USB-Anschlüsse (Tastatur, USB-Speicher). Sehr nützlich um 'mal eben' ohne PC RTTY oder PSK31 zu machen, z.B. im Urlaub. Eigene Setups und mitgeschriebene QSOs auf USB-Stick abzuspeichern ist eine praktische Sache, ebenso die Updatemöglichkeit der Software.
  • USB-Anschluß für Remote (zusätzlich zur üblichen CI-V Buchse). Prima Sache, der IC-7600 verhält sich (wie der IC-7200) wie eine USB-Soundkarte, da auch die NF über die USB-Schnittstelle übertragen wird. Bei guter Erde und konsequentem Aufbau der Station (inkl. PC) kann damit u.U. ein eigenes Soundkarteninterface komplett entfallen. Treiber für Windows kann man sich von der Icom Japan Webseite laden. Linux teste ich nochmal, sollte aber auch gehen.
  • Der 7600 hat jetzt zwei getrennte Tasten "Record/Play" für die digitale Aufzeichnung, anstatt einer kombinierten Taste beim Pro3. Die seltener benötigten Drehregler (Mic Gain, Key Speed usw.) sind versenkt und lassen sich mit einem Druck hervorholen (nicht versenkt beim Pro3).
  • Anstatt eines separaten RX-Antenneneinganges (wie beim Pro3) hat der IC-7600 nun das RX-Signal herausgeführt und auf der Rückseite gebrückt. So könnte man hier einen Preselector, externen Abschwächer oder halt eine RX-Antenne einschleifen. Das ist wesentlich nützlicher als ein reiner Empfangsantenneneingang.
Alles in allem ist der IC-7600 in meinen Augen also nicht nur ein verbesserter IC-756Pro3, sondern gerade wegen des Doppelsupers und vieler verbesserter Details ein komplett neu konzipiertes Gerät. Viele Ideen wurden direkt vom IC-7800 und IC-7700 übernommen.

73,
Ekki Plicht, DF4OR

Frequenzerweiterung bei Funkgeräten

Bitte beachten:
Die von WiMo gelieferten Funkgeräte sind standardmässig nur auf den jeweiligen Amateurfunkbändern sendefähig.

Die Frequenzerweiterung eines Funkgerätes wird auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden durchgeführt.

Amateurfunkgeräte sind im Allgemeinen nicht für den Betrieb außerhalb der Afu-Bänder spezifiziert. Im Einzelfall können Schäden an Sender und Ausgangskreisen entstehen, die nicht von der Gewährleistung abgedeckt werden!

Evtl. erlischt auch die Herstellergarantie.