Leider hört man mit einem Standard-Transceiver am anderen Ende eines Koaxkabels keinesfalls das Gras wachsen... Die Eingangsrauschzahl des Empfängers ist nur mäßig, dazu kommt die Dämpfung des Koaxkabels. Einzige Abhilfe: ein rauscharmer Vorverstärker möglichst dicht an der Antenne!
Unsere von SSB-Elektronik gefertigten Mastvorverstärker haben folgende spezielle Eigenschaften:
Die Verstärker werden einfach ins Koaxkabel eingeschleift. Die Stromversorgung erfolgt durch Fernspeisung über das Koaxkabel. Die meisten modernen Transceiver besitzen eine eingebaute Fernspeisung für Mastvorverstärker, so daß in diesen Fällen keine Fernspeiseweiche erforderlich ist. Ansonsten sind verschiedene Fernspeiseweichen mit (DCW-15) und ohne (DCC-12) Ablaufsteuerung lieferbar.
Alternativ können die Verstärker über eine separate Leitung mit Betriebsspannung versorgt werden; Fernspeisung ist allerdings sicherer als direkte Speisung über eine separate Leitung, die häufig als Langdrahtantenne wirkt und hohe Induktionsspannungen aufnehmen kann.
Die Verstärker besitzen eine eingebaute HF-VOX, die sicheren Betrieb bis 100 Watt gewährleistet. Für höhere Sendeleistungen ist PTT-Steuerung oder der Einsatz einer Ablaufsteuerung (z.B. DCW-15) erforderlich.
Die typische Rauschzahl beträgt 0,9 dB bei einem Ausgangs-IP 3. Ordnung von 15 dBm. Die Verstärkung ist zwischen 10 dB und 20 dB einstellbar. So kann zum Einen bei kurzen Antennenkabeln der nachgeschaltete Empfänger nicht übersteuert werden, zum Anderen ist bei langen Kabeln genügend Verstärkungsreserve verfügbar.
Außerband-Signale werden durch eingebaute flankensteile Helixfilter wirkungsvoll ausgefiltert. Zur Sende-Empfangsumschaltung werden echte Koaxrelais verwendet. Jeder einzelne Verstärker wird vor der Auslieferung an verschiedenen Meßplätzen sorgfältig abgeglichen.
Eingebaut sind die Verstärker in ein zweischaliges, wetterfestes Gehäuse: innen ein HF-dichtes Weißblechgehäuse, außen ein UV-beständiges, nahtloses Kunststoffgehäuse mit Mastschelle.
Ähnlich aufgebaut wie die Verstärker für 2m und 70cm, arbeiten diese Verstärker immer mit voller Verstärkung, da die Kabeldämpfung auf diesen Bändern erheblich höher ist. Die Verstärker sind auf einer verlustarmen Teflon-Leiterplatte aufgebaut. Der SP-23 ist mit hochwertigen Koaxrelais und einer dämpfungsaremn Luftstreifenleitung für den Sendezweig ausgerüstet. der SP-13 verfügt über ein parallel-gekoppeltes Microstripline-Filter und mikrowellen-geeignete Printrelais für die S/E-Umschaltung.
Die verwendeten Koaxrelais für die S/E-Umschaltung besitzen große Kontaktflächen und sind bis zu einer Leistung von 2KW erfolgreich getestet. Auf den Einbau einer HF-VOX wurde bewußt verzichtet, da die zuverlässige Funktion in diesem Leistungsbereich nicht sichergestellt werden kann. Das Einschalten des Verstärkers erfolgt durch Anlegen der Betriebsspannung. Im ausgeschalteten Zustand ist der MHP 145 für den Sendebetrieb dämpfungsarm überbrückt.
Achtung: Der MHP-145 besitzt keine Schutzschaltung! Bitte achten Sie auf die verzögerte Zuschaltung der PA. Ggf. Ablaufsteuerung verwenden.
Aufgrund der bereits eingebauten Diplexer ist nur je ein Anschluß für die Kombi-Antenne und das Ableitungskabel erforderlich.
Mit HF-VOX, maximale Leistung 100 Watt, aufgebaut mit separaten GaAs-FETs für 2m und 70cm sowie mit steilflankigen Filtern ausgerüstet, also kein Breitbandverstärker mit den bekannten Intermodulationsproblemen. Wahlweiser Betrieb mit Fernspeisung über das Koaxkabel oder mit separater Zuführung der Betriebsspannung.
Gefürchtet von jedem Kontester: einmal versehentlich in den Ausgang des hochempfindlichen Vorverstärkers oder Down-Konverters hineingesendet, defekt!...
Der RF-Power-Protecter setzt dem Frust ein Ende. Zwischen 2-Meter-Transceiver und Mastvorverstärker oder Konverter UEK-3000 eingeschleift verhindert das kleine Zauberkästchen effektiv, dass Sendeleistung durchgereicht wird. Dabei liegt die Durchgangsdämpfung beim Empfang lediglich bei 0,1 dB. Durch einen eingebauten DC-Bypass können die Mastvorverstärker auch weiterhin über das Koaxkabel ferngespeist werden. Der RF-Power-Protector selbst arbeitet passiv: Eine weitere Verkabelung oder Stromversorgung ist nicht erforderlich!
Der RF-Power-Protector absorbiert zuverlässig bis zu 30 Watt FM-Sendeleitung oder bis zu 50 Watt SSB-Sendeleistung. Zudem sorgt der RF-Power-Protector für ein schlechtes SWR am Antennenausgang des Transceivers. Auf diese Weise wird die Endstufenschutzschaltung des Transceivers schnell zum Ansprechen gebracht und die Ausgangsleistung des Transceivers heruntergeregelt.
Mit elektronischer Ablaufsteuerung, die bei der Umschaltung auf Senden zunächst den Vorverstärker abschaltet und dann mit einer definierten Verzögerung die PA zuschaltet. Mit Fernspeisung des Vorverstärkers über das Koaxkabel: keine zusätzliche 12V-Leitung erforderlich! Die Sende/Empfangsumschaltung der Weiche erfolgt über die PTT-Leitung des Transceivers, die PA erhält die PTT dann aus der Weiche. Vorverstärker und PA können separat von der Weiche aus zu- oder abgeschaltet werden. Eingebaute LEDs zeigen den jeweiligen Betriebszustand an. Anschlüse: Antennenkabel N, Steuerleitungen Sub-D.
Zur Fernspeisung von Mastvorverstärkern oder Konvertern über das Koaxkabel. Die HF-gerechte Konstruktion garantiert niedrige Dämpfung und gute Anpassung. Wahlweise mit PL- oder N-Buchsen erhältlich. Die N-Ausführung ist bis 3 GHz verwendbar.
GaAs-FET Vorverstärker ohne Sende-Empfangsumschaltung, dadurch extrem niedrige Rauschzahlen. Absolut stabil auch bei Fehlanpassung am Eingang! Verstärkung je nach Ausführung ca. 20dB. SLN-1700 f. METEOSAT.
Breitband-Mastvorverstärker von 50 bis 5000 MHz mit exzellentem Großsignalverhalten (IP3>30 dBm) und sehr niedriger Rauschzahl für viele Anwendungen: für Scanner, Empfänger oder zur Empfindlichkeitsverbesserung von Meßsystemen. Auch als Kleinsignalverstärker mit bis zu 20 dBm Ausgangsleistung verwendbar. Verstärkung ca. 20 dB, Rauschzahl ca. 2 dB, N-Buchsen, Betriebsspannung 10-20V, intern stabilisiert.
Direktspeisung oder Fernspeisung über das Koaxkabel, wetterfestes Gehäuse mit Mastschelle.
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