Airspy Mini SDR Rx

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Airspy-Hardware

Der Airspy R2 ist eines der bekanntesten SDRs auf dem Markt. Es bietet durchgehenden Empfang von 24 bis 1800 MHz und eignet sich damit für den Empfang und die Analyse von einer Vielzahl von Signalen im VHF und UHF Bereich. Um die gesamte Kurzwelle (plus Mittel- und Langwelle) empfangen zu können wird ein optionaler HF-Converter Spyverter angeboten, der genau auf den Airspy abgestimmt ist.


Für Anwendung bei denen der verfügbare Platz sehr begrenzt ist, bietet Airspy mit dem Airspy-Mini ein SDR im üblichen USB-Stick Format an. Die Leistungsdaten sind ähnlich dem des großen R2, allerdings entfallen aus Platzgründen einige Komponenten.



Airspy + SDR# = ideale Kombination

Die echte Leistungsfähigkeit eines SDRs ergibt sich - wenig überraschend :) - aus der Software. Der Hersteller des Airspy ist die gleiche Firma, die auch das weit verbreitete SDR# (SDR sharp) Programm anbietet. Durch diese Kombination von Hard- und Software ergeben sich Möglichkeiten und Leistungsdaten, die andere Hersteller so nur schwer bieten können. Die SDR# Software ist nicht ohne Grund zu einem der beliebtesten Programme bei den SDRs geworden. Leicht zu bedienen und hervorragend in der Übersichtlichkeit bietet SDR# eine Vielzahl an Funktionen. Die Plugin-Architektur erlaubt anderen Autoren zusätzliche Funktionen einzubauen, der Anwender kann sich das Programm nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen. Durch die gemeinsame Entwicklung von Hard- und Software ist immer ein problemloses Zusammenspiel zwischen Airspy und SDR# gewährleistet.



Airspy R2 Beschreibung

Der Airspy R2 Receiver verwendet den weit verbreiteten Tuner-Chip R820T2 von Rafael Electronics. In Kombination mit einem leistungsfähigen 32-Bit Cortex ARM Prozessor und einem schnellen 12-Bit AD-Wandler kann der Airspy aus diesem Tuner weitaus mehr 'rausholen' als die üblichen DVB-T Sticks mit RTL Chipsatz. So kann der Prozessor beispielsweise eine größere Datenmenge verarbeiten, das steigert die maximal darstellbare Spektrumsbreite auf ca. 10 MHz (9 MHz aliasfrei). Der Cortex-Chip ist ebenfalls für den Betrieb des USB-Interfaces verantwortlich. Hier wird eine USB 2.0 Schnittstelle auf dem Computer vorausgesetzt.


Der SDR besitzt einen speziellen Taktgenerator mit einem sehr geringen Phasenrauschen und mit einer Genauigkeit von ±0.5 ppm. Das geringe Phasenrauschen verbessert den Dynamikumfang und ist wichtig für die Empfindlichkeit des Empfängers. Besonders interessant für bestimmte Anwendungen ist die Möglichkeit beim Airspy-R2 einen externen Takt einzuspeisen. So kann man ein Rubidium- oder ein GPS-Frequenznormal verwenden um genaueste Messungen zu machen, oder mehrere Empfänger miteinander zu korrelieren. Verschiedene GPIO Ports können angesteuert werden um zum Beispiel externe Geräte zu steuern. Auf der Antennenseite kann eine Versorgungsspannung (4.5V, max. 50mA) optional zugeschaltet werden um einen externen Converter oder Vorverstärker nahe der Antenne zu versorgen.


Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die offene Dokumentation der Software-Schnittstellen (API). Auch wenn man selbst kein Programmierer ist, so profitiert doch jeder Anwender davon. Denn nur durch eine offene Archtektur ist gewährleistet das andere Programm-Autoren in der Lage sind, eigene Software zu schreiben oder anzupassen. Ein Beispiel dafür sind die ExtIO DLLs oder Treiber für andere Betriebssysteme. Auch die Firmware des verwendeten ARM Prozessors liegt im Quelltext vor und ermöglicht so eigene Anpassungen.



Airspy Mini

Wer die fortgeschrittenen Funktionen (ext. Takt, GPIO Ports etc) des Airspy R2 nicht benötigt kann auf den preiswerteren und kleineren Airspy Mini zurückgreifen. Das ist zum Beispiel bei Portabel-Einsätzen sehr wichtig. Der Airspy Mini ist als klassischer USB-Stick ausgeführt, enthält aber die gleichen Bausteine wie sein großer Bruder: R820T2, LPS4370 ARM CPU, 12 ADC, low phase noise TCXO. Dadurch werden in etwa die gleichen guten Empfangseigenschaften erreicht.


Prinzipbedingt arbeitet der Tuner des Airspy ab einer Frequenz von 24 MHz. Wer gerne den gesamten Frequenzbereich von Lang-, Mittel und Kurzwelle empfangen möchte kann den Spyverter R2 genannten Upconverter verwenden. Der Spyverter R2 ist im Pegel perfekt an den Airspy angepasst. Die Spannungsversorgung erfolgt wahlweise über die Antennenbuchse des SDRs oder über die Micro-USB Buchse des Converters. Dadurch lässt sich dieser Konverter auch mit beliebigen anderen SDR-Empfängern verwenden. Der Empfangsbereich beträgt 1 kHz bis 60 MHz, die Ausgabe erfolgt von 120 bis 180 MHz (Up-conversion). Der IP3 des Konverters liegt bei guten +33dBm, zusätzliche Filter bei 60 MHz und bei 120/180 MHz sorgen für Unterdrückung unerwünschter Mischprodukte.


Betrieb des Airspy als ADSB-'Flightradar' siehe hier


WiMo bietet den Spyverter R2 zusammen mit dem Airspy R2 als 'Airspy Combo' zu einem vergünstigten Preis an.

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Lüfter Nein