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SP-400 Mastvorverstärker 4m

SP-400 Mastvorverstärker 4m

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Artikelnummer: 26104
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Was ist ein Mast-Vorverstärker (MVV)?

Ein MVV ist ein Verstärker für das Empfangssignal, der direkt am Mast nahe der Antenne angebracht wird. So werden Kabelverluste vermieden und das Signal/Rausch-Verhältnis verbessert. Em Ende eines langen Kabels, direkt vor dem Empfänger würde so ein Vorverstärker das ständig auftretende Eigenrauschen des Kabels mit verstärken, direkt oben am Mast, ganz dicht bei der Antenne ist das nicht der Fall. Daher der Name - Mast-Vorverstärker.



Wie wird ein Mast-Vorverstärker mit Spannung versorgt?

Ein Mast-Vorverstärker benötigt zum Betrieb eine Gleichspannung, meist so um die 12V herum, die Stromaufnahme ist relativ gering. Für die Spanungsversorgung gibt es zwei Möglichkeiten: entweder zusammen mit dem Signal auf dem Koaxkabel, oder über eine separate Leitung. Wenn die Speisung über das Koaxkabel erfolgt spicht man auch von Phantom-Speisung.



Und wo kommt die Speisespannung her?

Das hängt von der Station ab. Es gibt Transceiver die in der Lage sind, auf der Antennenbuchse eine Speisespannung zur Verfügung zu stellen, oft ist diese Spannung auch abschaltbar. Falls der Transceiver das nicht anbietet gibt es Einspeiseweichen. Dies ist ein T-Stück das hinter dem Transceiver in die Koaxleitung eingeschleift wird und mit Spannung versorgt wird. Die Weiche leitet den Strom nur in Richtung Antenne und Mast-VV weiter, nicht aber zum Funkgerät. Eine weitere Methode ist der Einsatz einer Ablaufsteuerung (aka Sequencer). Eine Ablaufsteuerung wird meist bei Verwendung einer Endstufe und getrennter Sender und Empfänger verwendet. Die Ablaufsteuerung sorgt für die richtige zeitliche Reihenfolge der Steuersignale sobald die PTT gedrückt wurde. Da dazu auch die Umschaltung des Mast-Vorverstärkers gehört, wird hier meistens auch eine Phantomspeisung (Einspeiseweiche) mit eingebaut.



Wie erfolgt die Umschaltung beim Senden?

Ein Mast-Vorverstärker sitzt immer in der Koaxial-Leitung, auch beim Senden. Damit der empfindliche Transistor im Vorverstärker nicht beschädigt wird, muss dieser im Sendefall überbrückt werden. Das erfolgt in der Regel mit zwei Koaxrelais.

Das Signal zum Umschalten kommt entweder von der Station oder durch eine eingebaute HF-Vox, also eine Schaltung die erkennt ob ein Sendesignal anliegt. Die HF-Vox ist sehr bequem und funktioniert sicher und schnell genug, aber nur bis zu einer relativ geringen Leistung. Will man höhere Sendeleistungen verwenden muss ein externes Umschaltsignal verwendet werden. Dieses Signal zum Umschalten ist entweder eine separate Steuerleitung, oder - viel einfacher - das Abschalten der Versorgungsspannung beim Senden. Um den Transistor zu schützen muss diese Umschaltung einige Millisekunden früher erfolgen, bevor das Sendesignal ausgegeben wird. Diese zeitliche Abfolge steuert der Sequencer: PTT an - VV aus - Sender ein. Bei Transceivern mit eingebauter Fernspeisung wird diese zeitliche Reihenfolge ebenfalls eingehalten.



Was macht einen guten Vorverstärker aus?

Ein Mast-Vorverstärker wird im Wesentlichen durch zwei Parameter charaktersiert: die Verstärkung und das Rauschmaß. Die Verstärkung soll hoch genug sein um die Kabelverluste zu kompensieren, aber nicht zu hoch um den Empfänger nicht zu überfahren. Am besten ist die Verstärkung in gewissen Grenzen einstellbar, üblich sind Werte von 6 bis 20 dB. Das Rauschmaß beschreibt das vom VV unvermeidlicherweise selbst erzeugte Rauschen und sollte so gering wie möglich sein. Ein Wert von 1dB oder weniger ist sehr gut. Daneben gibt es noch andere Messwerte wie den IP3, die maxmal zulässige Sendeleistung usw., aber die oben genannten sind die Wichtigsten.


Ausserdem ist wichtig zu wissen, was der Vorverstärker macht wenn er stromlos ist - ist er dann überbrückt, kann ich also auch dann Senden, wenn sich gerade niemand um die Umschaltung des Mast-VV kümmert? Die meisten Vorverstärker sind ohne Strom auf "by-pass" geschaltet, leiten also das Sendesignal am empfindlichen Verstärker vorbei.


Ein weiteres Merkmal einiger Mast-Vorverstärker ist ein eingebautes Filter, dass das empfangene und verstärkte Signal auf das zu nutzende Band beschränkt. So werden unerwünschte Mischprodukte im Verstärker vermieden. Natürlich muss ein guter VV wetterfest sein.



Der SP-400 von SSB Electronic

Der Mast-Vorverstärker SP-400 ist für das 4m Band (70-71 MHz) gedacht und macht sonst unhörbare Signal nutzbar. Gerade auf den Bändern mit schnell wechselnden Ausbreitungsbedingungen kann ein leistungsfähiger vorverstärker die Hörbarkeit eines DX-Signales spürbar verlängern - lang genug um ein neues Land zu loggen. Direkt oben an der Antenne angebracht verstärkt er das Empfangs-Signal mit einer einstellbaren Verstärkung von 9-18 dB. Dabei liegt das Eigenrauschen (Rauschmaß) bei nur 0.7 dB. Der SP-400 kann entweder über die Koaxleitung zur Station oder über eine separate Leitung mit Spannung versorgt werden. Die separate Speise-Leitung ist ebenfalls aufeiner Koaxbuchse aufgelegt, so kann preiswertes Koaxkabel verwendet werden, gleichzeitig wird die Leitung gegen Einstrahlungen geschützt.


Der Mast-VV SP-400 verfügt über eine HF-Vox, so erübrigt sich eine Steuerung der Umschaltung. Die max. zulässige Sendeleistung bei Vox-Betrieb beträgt 100W. Will man höhere Leistungen von bis zu 750 W PEP oder 400 W Dauerstrich (CW, FT-8) nutzen, so muss eine Ablaufsteuerung wie die DCW-15 o.ä. eingesetzt werden. Der SP-400 benötigt eine Betriebsspannung von 12 bis 14V bei einer Stromaufnahme von ca. 260 mA. Mastschellen sind im Lieferumfang enthalten und für einen maximalen Mastdurchmesser von 58 mm ausgelegt.



Technische Daten
Frequenzbereich 70 - 71 MHz
Rauschzahl (dB) 0.7
Einfügedämpfung (dB) 0.03 dB
Verstärkung (dB) 9 - 18 dB
Max. Leistung [W] 100 W
Impedanz (Ω) 50 Ohm
Unterstützte Bänder 4m
Stromaufnahme (A) 0.26
Versorgungsspannung 12 - 14 V
Sprachen der Dokumentation DE
EN
Max. Mastdurchmesser [mm] 58
Anschluss A N Buchse
Anschluss B N Buchse

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